Der Verantwortung gerecht werden: Nachhaltiges Wirtschaften, faire Zusammenarbeit und Einsatz für eine lebenswerte Region gehören zu unserem Selbstverständnis.
Der Anspruch, Menschenrechte und Umwelt aktiv zu schützen, ist für Mainova fester Bestandteil bei allen Geschäftsaktivitäten und Entscheidungen. Dabei gehen moralische Integrität und wirtschaftlicher Erfolg Hand in Hand. Wir bekennen uns zu unserer unternehmerischen Verantwortung und den Sorgfaltspflichten entlang unserer Liefer- und Wertschöpfungskette.
LkSG: menschen- und umweltrechtliche Sorgfaltspflichten
Seit dem 1. Januar 2023 sind die Mainova AG und ihre vollkonsolidierten Beteiligungen (> 50 %) gemäß dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz (kurz: LkSG) verpflichtet, ihren Sorgfaltspflichten für die Einhaltung von Menschenrechten und Umweltbelangen in der Lieferkette nachzukommen. Die LkSG-Sorgfaltspflichten im Überblick:
Als integralen Bestandteil unserer Verantwortung haben wir ein konzernweites Beschwerdeverfahren eingerichtet. Das Compliance-Management der Mainova AG ist als unabhängige Stelle dafür zuständig, unter anderem Beschwerden im Hinblick auf tatsächliche und potenzielle umweltbezogene oder menschenrechtsbezogene Sorgfaltspflichtenverstöße entgegenzunehmen und eine Ersteinschätzung abzugeben. Beschwerden können online – auch anonym – über ein digitales Beschwerdetool abgegeben werden. Außerdem ist die Abgabe einer Beschwerde schriftlich, mündlich, telefonisch oder per E-Mail möglich. Nach einem standardisierten Ablauf werden gemeldete Beschwerden unter strengen Vertraulichkeitsgesichtspunkten bearbeitet, untersucht und dokumentiert. Darüber hinaus können sich Personen auch an die Ombudsperson der Mainova AG wenden.
Mainova übernimmt Verantwortung für den eigenen Geschäftsbereich und für die Achtung der Menschen- und Umweltrechte entlang der gesamten Liefer- und Wertschöpfungsketten.
Nachhaltiges Lieferantenmanagement und wertschätzende Geschäftsbeziehungen sind uns wichtig. Wir möchten im Dialog einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess mit unseren Lieferanten vorantreiben, der auch zu einer nachhaltigen Entwicklung beiträgt. Durch die Kommunikation unserer Werte sollen bestehende Partnerschaften intensiviert und neue Geschäftsbeziehungen auf einer verantwortungsvollen Basis begonnen werden. Vor diesem Hintergrund erwarten wir von all unseren Geschäftspartnern, dass sie ihrem Handeln dieselben Grundsätze zugrunde legen, alle geltenden Gesetze einhalten und die international anerkannten Umwelt-, Sozial- und Corporate Governance-Standards nach UNGC und ILO anerkennen und einhalten. Unser Verhaltenskodex für Lieferanten des Mainova-Verbunds formuliert unsere Erwartungen in Bezug auf Arbeits- und Menschenrechte, Ethik und Umwelt an unsere Geschäftspartner. Als regionaler Energieversorger sind unsere Geschäftsaktivitäten auf Deutschland bzw. die EU-Staaten konzentriert, wo Menschen- und Umweltrechte gesetzlich verankert sind. Im Rahmen unseres Risikomanagements haben wir zusätzlich angemessene Präventionsmaßnahmen etabliert, um potenzielle Risiken in Bezug auf Menschen- und Umweltrechte zu minimieren.
Mainova ist von Beginn an Mitglied im Branchendialog Energiewirtschaft. Gemeinsam mit teilnehmenden Unternehmen aus der Energiewirtschaft, Verbänden, Gewerkschaften, zivilgesellschaftlichen Organisationen, dem Deutschen Institut für Menschenrechte sowie dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) nimmt der Branchendialog menschenrechtliche und umweltbezogene Risiken der deutschen Energiewirtschaft entlang globaler Liefer- und Wertschöpfungsketten in den Blick. In diesem Zusammenhang wurde eine Publikation „Potenzielle menschenrechtliche Risiken entlang der Liefer- und Wertschöpfungsketten. Ausgewählte Sparten der deutschen Energiewirtschaft" veröffentlicht. Des Weiteren werden unter anderem Konzepte zu Präventions- und Abhilfemaßnahmen entwickelt. Die Teilnahme am Branchendialog Energiewirtschaft ist für uns von großer Bedeutung, da wir der Überzeugung sind, dass wir nur gemeinsam als Branche, im Schulterschluss mit der Politik und Verbänden viel bewegen können.
Mainova hat 2021 den Global Compact der Vereinten Nationen unterzeichnet. Damit verpflichten wir uns unter anderem dazu, den Schutz der Menschenrechte zu unterstützen, internationale Arbeitsstandards zu garantieren, den Umweltschutz zu verbessern und Korruption und Bestechung zu bekämpfen. Die Mitgliedschaft im Deutschen Global Compact Netzwerk spielt eine wichtige Rolle in unserer Nachhaltigkeitsstrategie und bei der Erreichung der Sustainable Development Goals (SDG). In dem jährlichen Fortschrittsbericht (engl. Communication on Progress, COP) berichten wir zu unseren Bemühungen zur Umsetzung der zehn Prinzipien des Global Compact der Vereinten Nationen.
Um die Vielfalt in Unternehmen und Institutionen zu fördern, wurde 2006 die „Charta der Vielfalt“ ins Leben gerufen. Mehr als 6.000 Unternehmen und öffentliche Einrichtungen haben die „Charta der Vielfalt“ bereits unterzeichnet. Mainova ist der Initiative „Charta der Vielfalt“ beigetreten und bekennt sich dazu, eine diskriminierungsfreie Kultur zu pflegen und ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das frei ist von Vorurteilen – unabhängig von Alter, Geschlecht, Nationalität, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, sexueller Orientierung und Identität.
Das große Ziel: Mainova wird bis spätestens 2040 klimaneutral. Dazu dekarbonisieren wir schrittweise unsere Erzeugung, bauen erneuerbare Energien aus und bieten Kundinnen und Kunden zunehmend klimafreundliche Produkte und Services.
Eine Voraussetzung für langfristigen Erfolg ist unternehmerisches Handeln im Einklang mit gesetzlichen Vorgaben und Grundsätzen guter Unternehmensführung. Unser Compliance-Management stellt diese regel- und werteorientierte Führung sicher.
Unsere Nachhaltigkeitsberichterstattung umfasst ökologische, soziale und wirtschaftliche Aspekte, die für unsere Stakeholder von Bedeutung sind. Dabei legen wir großen Wert auf Transparenz, Nachvollziehbarkeit und Vergleichbarkeit.
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