
ESG: Umwelt (Environmental)
Mit Plan zur Null gehen: Mainova wird bis spätestens 2040 klimaneutral. Eine klare Strategie und effiziente Maßnahmen ebnen uns den Weg.
Mit Know-how in eine klimafreundliche Zukunft
Mainova wird klimaneutral – und das bis spätestens 2040. Unsere im Jahr 2022 verabschiedete Strategie zur Dekarbonisierung sieht verschiedene Maßnahmen vor, die uns den Weg dorthin ebnen. So gehen wir mit Plan zu null Emissionen.
Mainova setzt sich für wirksamen Klimaschutz ein – und das seit Langem. Nicht nur in unserer Heimatstadt Frankfurt, sondern in der gesamten Region Rhein-Main und darüber hinaus. Wir haben uns schon vor 25 Jahren auf den Weg gemacht, uns in ein klimaneutrales Unternehmen zu verwandeln. Von den ersten Schritten bis hin zum heutigen Status quo haben wir viel Erfahrung gesammelt. Dieses wichtige Know-how setzt unsere Unternehmensstrategie jetzt gezielt ein, um mit realistischen Einschätzungen, konkreten Lösungen und hohen Investitionen den Ausstoß schädlicher Treibhausgase konsequent zu mindern und langfristig auf null zu reduzieren.
Wir wissen, dass wir hierbei als Energieversorgungsunternehmen eine besondere Verantwortung tragen: Wir müssen uns im Kern umstellen. Dank unserer jahrelangen Expertise sehen wir diesem Ziel mit Zuversicht entgegen. Für die Stadt, die Region und ihre Menschen. Für den Schutz unseres Klimas.
Umweltmanagementsystem EMAS
Systematisch zum Schutz der Umwelt beitragen: Durch die Implementierung eines Umweltmanagementsystems nach der EMAS-Verordnung versuchen wir, negative Umweltauswirkungen laufend zu reduzieren. EMAS steht für Eco-Management and Audit Scheme. Das Umweltmanagementsystem ermöglicht es uns, unsere Umweltleistung kontinuierlich zu überwachen, zu dokumentieren und zu verbessern. Damit gewährleisten wir Transparenz gegenüber der Öffentlichkeit und unseren Kunden und Kundinnen.
- Umwelt- und Energieleitlinien
Die Basis für unser Umweltmanagementsystem ist das Bekenntnis unseres Unternehmens zum Umweltschutz. Dieses wird in den Umwelt- und Energieleitlinien des Verbunds Mainova festgehalten. - Umwelterklärung
In unserer Umwelterklärung stellen wir aktuelle Kennzahlen und Umweltauswirkungen dar. Wir erläutern unsere Umweltziele und zeigen auf, mit welchen Maßnahmen wir sie erreichen wollen. Dadurch bieten wir einen transparenten Einblick in unsere Umweltleistungen.
Wie setzt Mainova die ambitionierten Klimaziele um?

Mainova geht mit Tempo zur Null
Im Jahr 2022 hat die Bundesregierung den Generationenvertrag für das Klima verabschiedet, der aus der Initiative des DDPP (Deep Decarbonization Pathways Project) entstanden ist. Zielvorgabe ist die Treibhausgasneutralität Deutschlands bis zum Jahr 2045 – noch 5 Jahre vor der Zielvorgabe der EU, die bis 2050 emissionsfrei sein will.
Städte, Kommunen und Unternehmen haben nun die Aufgabe, diese Anordnung eigenverantwortlich umzusetzen. 2022 hat Mainova eine Dekarbonisierungsstrategie mit konkreten Maßnahmen und Meilensteinen verabschiedet, um bis 2040 Klimaneutralität zu erreichen. Dank unserer jahrelangen Erfahrung mit Vorhaben zur CO2-Reduktion wissen wir, dass dies ein ambitioniertes Ziel ist und die Rahmenbedingungen dafür entscheidend sind. Dazu zählen der politische Rahmen, die Verfügbarkeit von grünem Wasserstoff, ausreichend Kapital und Personal sowie Material und Baufirmen, die die Vorhaben umsetzen können.

2040
Zielsetzung von Mainova: klimaneutral bis 2040

2045
Zielsetzung Deutschlands: klimaneutral bis 2045

2050
Zielsetzung der EU: klimaneutral bis 2050
Herausforderungen sind Chancen, die wir zu nutzen wissen
Unser Plan zur Null bündelt zahlreiche Maßnahmen, um Treibhausgasneutralität beziehungsweise Netto-Null-Emissionen zu erreichen. Netto-Null heißt, dass ein CO2-Gleichgewicht in der Atmosphäre erreicht wird. Hierfür müssen sich die menschengemachten CO2-Emissionen und die CO2-Emissionen, die der Atmosphäre entzogen wurden, die Waage halten.
Unser Maßnahmenkatalog unterteilt sich in drei große Handlungsfelder
Mit diesem umfassenden Umbau definieren wir uns selbst neu. Und nicht nur das: Wir helfen auch unserer Kundschaft, unseren Partnerinnen und Partnern sowie der Stadt Frankfurt dabei, ihre Emissionen zu senken und so ihre eigenen Klimaschutzziele zu erreichen.
Unsere Projekte: So erreichen wir Netto-Null-Emissionen

Der Ausbau unserer Infrastruktur als Basis für die CO₂-Reduktion
Seit vielen Jahren treiben wir unsere Projekte zur CO2-Reduktion mit Erfahrung, Enthusiasmus und Eigeninitiative voran. Die Basis dafür bilden Investitionen in unsere Infrastruktur.
Vier große Ausbauprojekte prägen dieses Engagement für eine nachhaltige Minderung der CO2-Emissionen:
- 1. Ausbau Fernwärme
- 2. Ausbau erneuerbare Energien
- 3. Ausbau öffentliche Ladepunkte
- 4. Ausbau Stromnetz

Ausbau Fernwärme
Fernwärme ist eine der umweltschonendsten Arten zu heizen. In Kraft-Wärme-Kopplung werden in den Kraftwerken Wärme und Strom gleichzeitig produziert – und der Brennstoff wird somit optimal eingesetzt. Die Energieausbeute liegt hier bei bis zu 80 %.
Um Fernwärme für noch mehr Menschen nutzbar zu machen, wollen wir in den kommenden Jahren unser Fernwärmenetz verdichten und massiv ausbauen. So bieten wir noch mehr Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, Fernwärme zu beziehen.

Ausbau erneuerbare Energien
Mainova verfügt bereits über Wind- und Solarparks mit rund 150 MW installierter Kapazität.
180 MW haben wir im September 2023 mit einem der größten deutschen Solarparks in Boitzenburger Land noch dazugewonnen.
Außerdem planen wir bereits weitere Projekte für unser Erneuerbare-Energien-Portfolio.

Ausbau öffentliche Ladepunkte
Mainova leistet mit derzeit 150 öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Frankfurt-Rhein-Main einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung im Verkehrssektor.
Bis Ende 2027 ist geplant, die Anzahl der Ladepunkte auf 3.000 zu erhöhen.

Ausbau Stromnetz
Mainova betreibt in Frankfurt eines der deutschlandweit größten Stromnetzausbau-Projekte innerhalb einer Stadt. In den nächsten Jahren werden wir die Leistungsfähigkeit der Einspeisung in unser Stromnetz um 50 %, also 500 MVA (Megavoltampere), steigern. Dies entspricht der Leistung einer Stadt wie Hannover.
Digitalisierung, Elektromobilität, Bevölkerungswachstum und Wärmewende treiben den Strombedarf der Stadt Frankfurt weiter hoch. Daher sind ein zusätzlicher massiver Ausbau des Stromnetzes und die Zuführung von mehr Strom notwendig. Gemeinsam mit den Übertragungsnetzbetreibern gehen wir dies an.
- 1. Ausbau Fernwärme
- 2. Ausbau erneuerbare Energien
- 3. Ausbau öffentliche Ladepunkte
- 4. Ausbau Stromnetz

Ausbau Fernwärme
Fernwärme ist eine der umweltschonendsten Arten zu heizen. In Kraft-Wärme-Kopplung werden in den Kraftwerken Wärme und Strom gleichzeitig produziert – und der Brennstoff wird somit optimal eingesetzt. Die Energieausbeute liegt hier bei bis zu 80 %.
Um Fernwärme für noch mehr Menschen nutzbar zu machen, wollen wir in den kommenden Jahren unser Fernwärmenetz verdichten und massiv ausbauen. So bieten wir noch mehr Kundinnen und Kunden die Möglichkeit, Fernwärme zu beziehen.

Ausbau erneuerbare Energien
Mainova verfügt bereits über Wind- und Solarparks mit rund 150 MW installierter Kapazität.
180 MW haben wir im September 2023 mit einem der größten deutschen Solarparks in Boitzenburger Land noch dazugewonnen.
Außerdem planen wir bereits weitere Projekte für unser Erneuerbare-Energien-Portfolio.

Ausbau öffentliche Ladepunkte
Mainova leistet mit derzeit 150 öffentlich zugänglichen Ladepunkten in Frankfurt-Rhein-Main einen wichtigen Beitrag zur Dekarbonisierung im Verkehrssektor.
Bis Ende 2027 ist geplant, die Anzahl der Ladepunkte auf 3.000 zu erhöhen.

Ausbau Stromnetz
Mainova betreibt in Frankfurt eines der deutschlandweit größten Stromnetzausbau-Projekte innerhalb einer Stadt. In den nächsten Jahren werden wir die Leistungsfähigkeit der Einspeisung in unser Stromnetz um 50 %, also 500 MVA (Megavoltampere), steigern. Dies entspricht der Leistung einer Stadt wie Hannover.
Digitalisierung, Elektromobilität, Bevölkerungswachstum und Wärmewende treiben den Strombedarf der Stadt Frankfurt weiter hoch. Daher sind ein zusätzlicher massiver Ausbau des Stromnetzes und die Zuführung von mehr Strom notwendig. Gemeinsam mit den Übertragungsnetzbetreibern gehen wir dies an.
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